Marvel: Ultimate Alliance
Comic-Fans, die der Marvel- und nicht der DC-Fraktion angehören können hier im trendigen Cape den Kampf gegen Dr. Doom aufnehmen. Doch Doom kommt nich allein auf die Spielfläche. Er schart sämtliche Superschurken um sich und vereint sie unter dem Verband der „Masters Of Evil“.
Für den notwendigen Überblick sorgt die Vogelperspektive, die höchsten für Nahaufnahmen an einzelnen Stellen unterbrochen wird. Die vier Helden geraten so nur selten aus dem Blickfeld. Allerdings ist es manchmal schwierig den eigenen Spieler vom Rest der bunt animierten Truppe zu unterscheiden. Man kann herumliegende Gegenstände als Waffen gegen die, fast ständig auf den Plan tretenden Feinde einsetzen, woraus sich eine intuitivere Gestaltung der Kämpfe ergibt. Kisten, Rohre, Terminals und andere Objekte können zerstört werden. So wird Kapital angehäuft, das zur Erweiterung des Spiel-Charakters gedacht ist.
Zu Anfang stehen 18 Helden zur Auswahl und sieben weitere können später freigeschaltet werden. Im Verlauf des Spiels steigen die Fertigkeiten des gewählten Charakters sowie der inaktiven Charaktere, die an gewissen Shield-Punkten beliebig ausgetauscht werden können. Dort kann man dann auch die Speicherstände anlegen.
Marvel: Ultimate Alliance ist Allgemein betrachtet ein gelungenes Actionspektakel, dass vor allem zur Mehrspieler-Anwendung einlädt. Am comic-typischen Design sowie bei den Charakteren wurde nichts ausgelassen.



