Need For Speed: Carbon

Mit Need For Speed: Carbon verschlägt es einen auf die Strecken der Canyons rund um Palmont City. Im Vorgänger galt es, sich auf einer Blacklist ganz nach oben zu fahren. Nun ist man allerdings nicht mehr in Rockport unterwegs sondern schlägt sich mit seiner Crew nach Palmont City durch um die Stadt durch Autorennen zu erobern.

Der neue Teil der NFS-Reihe bietet jedoch kaum Neuerungen. Das Grundgerüst des Spiels scheint nicht überarbeitet worden zu sein, wie man es sich bei Spielfortsetzungen eigentlich erhofft. Vielmehr wurden die Gegenspieler extrem besänftigt und agieren längst nicht mehr so aggressiv wie man es gewohnt ist. Zudem gibt es nur noch vier „Boss-Rennen“, die, wie alle Rennen in NFS: Carbon nur Nachts stattfinden.

Ansonsten sind eigentlich die meisten Extras vom Vorgänger übernommen worden. Die Stadt kann frei befahren werden; es gibt eine Karte mit optionalen Rennveranstaltungen; die Tuning-Option steht zum Aufmotzen in Sachen Leistung und Optik bereit und Verfolgungsstopper versalzen den Ordnungskräften und Gegenspielern gehörig die Suppe.

Wer Need For Speed kennt wird an diesem Teil nicht lange zu kauen haben. Die Cops sind viel zu leicht in den Griff zukriegen, obwohl sie nach einiger Zeit Straßensperren errichten. Hätte man die gewisse Spielmodi nicht einfach aus unerfindlichen Gründen weggelassen, so wäre der Spielanspruch wesentlich höher geworden und man könnte einige Stunden länger spielen bis der Abspannbildschirm eingeblendet wird.