Resistance: Fall Of Man

Insomniac Games gibt seinen Einstand im Shooter-Milieu. Die Story ist recht einfach: Die Menschheit wird von einer Horde Aliens befallen, die geraden dabei sind den Weltraum zu kolonialisieren. Dabei wird dem Spieler weinig an taktischem Feingefühl abverlangt. Viel wichtiger ist der zielgerechte und flinke Umgang mit Waffen. Was will man als Shooter-Fan mehr?     
Der Zeitpunkt des Geschehens ist eine alternative Era der 60er Jahre. Die Zeit des kalten Krieges wird jedoch rapide unterbrochen durch die Invasion der, so genannten Bestien. Diese Aliens erscheinen wie eine Mischung aus Mensch und Eidechse mit riesigen insektenartigen Augen und sind eher unfreundlich gesinnt. Sie versklaven Menschen und verwandeln sie in Fabriken, ganz ihren individuellen Vorstellungen entsprechend in Futter oder Arbeiter.

Die Erzählung der Handlung erfolgt grob durch Standbilder, die von einer Erzählstimme begleitet werden. Resistance erinnert nicht allein durch die Kulissen der zerstörten Städte sehr an Call Of Duty. Die Soundkulisse ist allerdings nicht ganz so begeisternd umgesetzt. Durch das permanente Aliengemetzel fehlt es dem Spiel obendrein etwas an emotionaler Gewichtung. Es gibt zwar kinoreiche Actionszenen aber wenig Abwechslung zum endlosen Morden. Grob gesehen bietet Resistance: Fall Of Man aber einen geradlinigen aber unterhaltsamen Shooter.