Sonic The Hedgehog
Wer Sonic nicht kennt ist entweder erst im vergangenen Jahrzehnt zur Welt gekommen oder hat seit jeher auf die Nintendo-Version Mario geschworen. Der flinke blaufarbene Igel ist mittlerweile in die dreidimensionale Welt übergetreten und wird immerhin 15 Jahre alt.
Los geht’s in einer Stadt, die quasi der Startpunkt für alle Missionen ist. Mit der Bevölkerung kann Dialog geführt werden, wobei sich jedoch die weinigsten als nützlich erweisen. Derartige Momente werden dann meist mit Zwischensequenzen angedeutet. Die Aufgaben ansich sind weniger anspruchsvoll und werden in linearen Welten gelöst, die grafisch nur wenig von der Next Generation mitnehmen. Lediglich die Texturen sind in einer deutlich höheren Auflösung dargestellt. Wassereffekte sind nur sehr dürftig umgesetzt worden.
Einen spielerischen Aufschwung erhält Sonic The Hedgehog allerdings durch die hinzukommenden Spielcharaktere. Denn Silver und Shadow, der aus einem eigenen Titel bekannt sein dürfte, fahren mit eigenen Spielereigenschaften auf. Abwechslung ist somit gegeben und auch an die invertierte Kamerasteuerung kann man sich gewöhnen. Die Bosskämpfe sind Jump’n’Run-typisch. Man muss die spezifische Strategie herausfinden und sich diese zu nutze machen.
Obwohl die Gastauftritte von Tails und Knuckles dem Nostalgiker durchaus zusagen könnten, ist das Spiel im Allgemeinen nur wenig am Original zu messen. Es gibt einige Momente in denen der Spaßfaktor durchaus steigt. Diese sind jedoch eher selten.



