Tony Hawk’s Project 8

Tony Hawk’s Project 8 macht endlich Schluss mit der alten Grafik- und Physikengine und nutzt die Next-Generation-Technik als würdigen Ersatz zur Generalüberholung.

Der Vorgänger „American Wasteland“ basiert noch auf der alten Engine, die allerdings für den neuen Teil komplett umstrukturiert wurde. Und das mit Erfolg, denn die hochauflösenden Texturen sind genauso beeindruckend wie die aufwändigen Überlichtungsfilter. So ergibt sich ein realistisches Skate-Feeling vor authentisch wirkendenden Stadtkulissen. Auch die Skater-Charaktere selbst, welche natürlich wieder den Vorbildern entsprechen, sind perfekt animiert und detailgetreu digitalisiert worden.

Überhaupt steht das Animationssystem den qualitativen Eigenschaften der Grafik in nichts nach. So lassen sich beispielsweise bis zu 20 Szenen aufeinanderfolgend berechnen und eine dynamische Bewegungsabfolge inszenieren. Das Spielhandling und die Tricks sind einer komplett neuen Physik-Engine unterworfen, sodass ein größerer Schritt in Richtung Realität gemacht werden konnte. Allerdings steht der etwas übertriebene aber spaßbringende Actionanteil, welcher extremste Moves möglich macht, immer noch im Vordergrund.

Durch die Full-Streaming-Technologie kann die Stadt jetzt nahtlos befahren werden, ohne das lästige Ladezeiten auftreten. So könnt ihr euch den Respekt der anderen Skater holen indem ihr die akrobatischsten Tricks vorführt. Letzten Endes könnt ihr sogar in Tony Hawk’s Eliteteam einsteigen, falls ihr es schaffen solltet auch ihn von euerm Können zu überzeugen.